SZ_0219

Seite 20 Städtli-Zytig 02/2019 Präsens = Geschenk? Die Schule wird von den einen gerne als ihre Vergangenheit angesehen. Für andere ist es unsere heranwachsende Zukunft. Das Altersheim hingegen, darin erkennen viele ihre Zukunft. Weitere sagen, diese Menschen haben gewirkt, gelebt und be- wegt. Nun dürfen sie ihren wohlverdienten Ruhestand geniessen. Ergo sind sie unsere Vergangenheit. In einem Punkt sind sich jedoch alle einig: in der Mitte, also zwischen der Zukunft und der Vergangenheit, befindet sich die Gegen- wart. Präsens. Wir sind also präsent, was «Geschenk» bedeutet. Ja, und genau zwi- schen den beiden Institutionen, die das Fu- turum und die Historie darstellen, befindet sich in Bremgarten das Gesundheitshaus Reusstal, doch wofür steht dieses «Geschenk der Gegenwart»? Ich wurde von dieser Institution gebeten, in meinen Worten ein paar Zeilen darüber zu verfassen. Diese Aufgabe nahm ich sehr ger- ne an, denn die Experten der Gesundheit machten auf mich einen offenen und sym- pathischen Eindruck. Bei unserem Gespräch fragte ich nach dem Ziel der Einrichtung. Dabei geht es nicht nur um Gesundheitserhalt, deren Förderung und Prävention (also dem Schutz, um nicht krank zu werden). Wir haben viel gelacht und schnell merkte ich, die Krankheit steht nicht im Vordergrund als Böses, das mit al- len Mitteln bekämpft werden muss. Ein Ziel ist es, glücklich zu sein, im «Hier und Jetzt», wie auch in der nahen und weiten Zukunft. Dass dafür auch das Vergangene eine grosse Rolle spiele, erstaunte mich, leuchtete je- doch schnell ein. Jeder Therapeut, jede Therapeutin ist an- ders. Als Persönlichkeit wie auch in den The- rapieformen. Es muss einem nicht jede Heil- kunde ansprechen, doch man kann seine Sinne öffnen für Neues, für Unbekanntes, so fand ich einige Erkenntnisse, die mich zum Staunen brachten. Ich hatte nicht das Gefühl, hinter ein Buch mit sieben Siegeln zu blicken. Manchmal sind es Kleinigkeiten, die helfen können. Oft- mals eine Entscheidung, ein Ändern des Blickwinkels. Es gibt direkte Behandlungen am Gewebe, aber auch reflektorische Mög- lichkeiten. Was hat es eigentlich mit Säure und Basen auf sich? Wie steht es mit meiner Psyche? Kann jeder Mensch hypnotisiert werden und wieso soll ein buntes Pflaster meine Schmerzen lösen? Haben Farben da- bei Einfluss? Wie gerne würde ich Ihnen hier vieles in we- nigen Zeilen erzählen. Ich bin überzeugt, ich könnte Bände von Kolumnen zu diesem Thema in meinem Turmzimmer nieder- schreiben, doch glaube ich, das persönliche Gespräch mit den Heilkünstlern bringt Ih- nen weit mehr, da die Damen und Herren vom «Gesu» individuell auf Sie eingehen können. Und diese Chance wird Ihnen nun geboten: Damit Sie keine Scheu für einen angeneh- men Small-Talk zu haben brauchen, werden am ./ . März die Tore für Sie geöffnet. Die Therapeutinnen und Therapeuten stehen an diesem Wochenende für Sie mit Rat und Tat zur Seite. Zudem gibt es interessante und nützliche Vorträge über einige Thera- pieformen, welche Ihnen gratis angeboten werden. Natürlich darf auch ein Wettbewerb mit attraktiven Preisen nicht fehlen. Schauen Sie sich also das Inserat mit dem Ti- tel «Open House» an und gehen Sie spontan vorbei. Ich bin überzeugt, Sie werden es nicht bereuen. Das Team des Gesundheitshauses Reusstals.

RkJQdWJsaXNoZXIy MzczOTM3