SZ_0219

Seite 5 Immer eine Aktion Wert www.leimi-haushaltapparate.ch Tauschen Sie jetzt Ihren alten Ge- schirrspüler gegen ein umwelt- schonendes Öko-Bonus-Modell* ein. Denn Sie sparen nicht nur Energie und Wasser, sondern auch CHF 200.–. Jetzt Geschirr- spüler eintauschen und profitieren * G26845/G16840, G26725/G16720, G26895/ G16890, G26765/G16760, G3525, G3585 Tauschen Sie jetzt Ihr n alten Geschirr- spüler gegen ein umwelt- schonendes Öko-Bonus Modell*. Denn Sie sparen nicht nur Energie und Wasser, sondern auch CHF 200.–. Jetzt Geschirr- spüler tauschen & profi tieren CHF 200.– * Öko Bonus bis 31.03.2019 * G26845/G16840, G26725/G16720, G26895/ G16890, G26765/G16760, G3525, G3585 Tafel FC Niederwil 1 Stück 1400 x 700 mm Kunde: Leimi Haushaltapparate Auftragsbezeichnung: Tafeln Version: 22.3.2018/CK Farben: 901 schwarz Digitaldruck auf Folie 986 pink CHF 200.–* Öko Bonus bis 30.04.2019 Elektrische Haushaltapparate 5524 Niederwil 056 622 05 02 Verkauf · Montage · Reparatur Städtli-Zytig 02/2019 Diese Monats-Kolumne wurde gesponsert vom Einkaufscenter Sunnemärt, Bremgarten V or gar nicht allzu langer Zeit sass ich wie- der mal in der Beiz meines Vertrauens. Nichtsahnend genoss ich das Leben bei einem Krug alkoholfreien Most, als ich die Stimme eines stadtbekannten Mannes durch die Blu- mentöpfe hörte. Natürlich werde ich hier sei- nen Namen nicht preisgeben. Nur so viel soll gesagt sein, er hat mehr Patente auf Erfindun- gen als Daniel Düsentrieb aus den Mickey- Maus-Heften und hört auf den Namen eines alt Bundesrates. J edenfalls sprach dieser Mann in gehobener Lautstärke mit einem Bremgarter Lehrer, ebenfalls weitläufig bekannt, jedoch ohne Pa­ rallelen zu unseren Landesvätern. Dank der klangvollen Stimme blieb mir keine Wahl, als dem Gespräch als Unbeteiligter beizuwohnen. Das Bremgarter alt Original gilt als humor- voll. An besagtem Abend stellte er dies unter Beweis, indem er seinem Gesprächspartner folgenden Witz erzählte: «Weisst du, wer in Bremgarten den grössten Wecker besitzt, je- doch die Zeit nicht davon ablesen kann?» N icht nur des Lehrers Neugierde war ge- weckt. Auch ich verneinte die Frage in- nerlich, stillschweigend hinter den Büschen, grübelte an einer möglichen Lösung und war- tete auf die Antwort mit sicherer Pointe. Der Pauker schüttelte den Kopf. Ich tat es ihm gleich. Der Witzeschmied beantwortete seine eigene Frage lachend «Der Glöckner vom Spittelturm!» – ich verschluckte mich beinahe am sauren Most. N ach einer verdutzten Weile musste ich mir selbst das Grinsen verkneifen. Ich geste- he, die Glockenuhr tatsächlich nicht sehen zu können, wenn ich in der Turmstube sitze. B ei einem weiteren Schluck des Apfelwei- nes wurde mir bewusst, ich werde Ihnen ja am 31. März um Punkt 03.00 Uhr morgens eine Stunde stehlen. Meine Gedanken kreisen wie ein Surrli auf Dauerschleife. Wird diese Umstellung zum letzten Mal erfolgen? Das Abschaffen der Zeitumstellung wird schon länger diskutiert, doch welchen Intervall wür- den wir bestehen lassen? Wollen wir, sommer- zeitgemäss, lieber abends eine Stunde länger hell haben oder doch lieber morgens eine Stunde später das Bett verlassen? Endlose De- batten sind da garantiert, denn allen Leuten recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann. D a unsere westeuropäische Urzeit – oder besser, unsere Ur-Uhrzeit – dem «Meri- dian von Greenwich» (oder dem «Nullmeri- dian») entspricht, müssten wir uns nach Gross- britannien ausrichten. Tja, liebe Befürworter der Sommerzeit, Englands Uhren laufen ge- mäss unserer Winterzeit. Sie sehen, es ist ein ewiges Dilemma. Somit bin ich überzeugt, ich werde noch einige Jahre mitten in der Nacht aufstehen müssen, um das Räderwerk der Spit- teluhren vor- und zurückzudrehen. Meine Ge- danken schweifen weiter, bis hin, zum letztjäh- rigen Fasnachtsmotto: Zeitmaschine. E in grosser Schluck bittersüsser Zider kühl- te mich genügend ab, um mich zurück, in die Gegenwart zu bringen. Es war an der Zeit, mich meinen Gesprächspartnern zu stellen. Ich lugte durch die Büsche und erschreckte die beiden Männer, welche noch immer am Grölen waren, mit meiner Frage: «Welcher ist der längste Monat des Jahres?» N achdem sich die beiden von ihrem Schre- cken erholt hatten, blickten sie mich ver- dutzt an. Da ich anscheinend keine Antwort erwarten durfte, fragte ich weiter: «Welcher Monat ist der kürzeste des Jahres?» Im Chor antworteten sie mit «Februar, dies weiss doch jedes Kind». Aber welcher der längste Monat des Jahres sei, das konnten sie mir nicht beant- worten. W ahrscheinlich waren die beiden studier- ten Herren einfach zu überrumpelt von meinem plötzlichen Auftauchen zwischen dem Grünzeug. Sie, lieber Leser, liebe Leserin, hin- gegen werden das Geheimnis wohl gelüftet ha- ben: Es ist der Oktober, da er nebst den 31 Ta- gen eine Stunde länger dauert als die anderen Monate mit der gleichen Anzahl Tage. S ie sehen, es macht also auch heute noch Sinn, wenn ich mir im März und Oktober jeweils eine Nacht um die Ohren schlage, um Ihnen stets die korrekte Zeit zu präsen- tieren.

RkJQdWJsaXNoZXIy MzczOTM3